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Gesunde Ernährung bei Nahrungsmittelunverträglichkeit

NAHRUNGSMITTELINTOLERANZEN IN DÜSSELDORF & SOLINGEN

Nahrungsmittelunverträglichkeiten
verstehen und behandeln

Blähungen, Bauchschmerzen, Migräne oder anhaltende Erschöpfung können viele Ursachen haben – häufig steckt eine Unverträglichkeit gegenüber Laktose, Fruktose, Sorbit oder Gluten dahinter. Auch eine gestörte Darmbarriere, häufig als Leaky Gut bezeichnet, kann eine Rolle spielen. Ich kläre mögliche Ursachen gezielt ab und begleite Sie mit einer individuellen Ernährungs- und Darmtherapie zurück in einen möglichst beschwerdefreien Alltag.

✓ Ernährungsberatung und Therapie bei Intoleranzen und Leaky Gut

Nahrungsmittelunverträglichkeiten zeigen sich sehr unterschiedlich – als klassische Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall, aber ebenso als Kopfschmerzen, Erschöpfung oder Stimmungsschwankungen. Weil sich die Beschwerdebilder oft überschneiden, gehört zu jeder Abklärung in meiner Praxis eine strukturierte Diagnostik – vom H2-Atemtest bis zur Blut- und Stuhluntersuchung.

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Nach der Diagnose steht die Therapie des Magen-Darm-Trakts im Mittelpunkt: eine gezielte, alltagstaugliche Ernährungsumstellung, der Aufbau einer gesunden Darmflora und bei Bedarf das Auffüllen von Mikronährstoffdefiziten. Mein Ziel ist ein nachhaltig beschwerdefreier Alltag – nicht nur der Verzicht auf einzelne Lebensmittel.

Besondere Schwerpunkte
in meinen Praxen
 

Gutes Bauchgefühl
Mann, der Wein riecht

–––   LAKTOSE, FRUKTOSE, SORBIT UND GLUTEN

Intoleranzen im Überblick

Laktoseintoleranz  
(Milchzuckerunverträglichkeit)
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Beim Milchzucker-Abbau spaltet das Enzym Laktase den in Milchprodukten enthaltenen Zucker in der Dünndarmschleimhaut auf. Fehlt dieses Enzym oder wird es nur eingeschränkt gebildet, gelangt Laktose unverdaut in den Dickdarm und wird dort von Bakterien vergoren. Man unterscheidet die angeborene (primäre) von der im Laufe des Lebens erworbenen (sekundären) Form, die z. B. nach Darminfekten, Antibiotikatherapien oder bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen auftreten kann.​​

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TYPISCHE SYMPTOME

  • Blähbauch

  • Völlegefühl

  • Bauchschmerzen

  • Durchfall

  • Übelkeit

  • Kopfschmerz​

Glas mit Milch

Fruktoseintoleranz
(Fruchtzucker-Unverträglichkeit)​​

Früchte auf Tellern

Fruktose gelangt über einen speziellen Transporter (GLUT-5) vom Darm ins Blut. Ist dieser Transportweg gestört oder überlastet, bleibt Fruchtzucker im Darm zurück, wird dort vergoren und löst Verdauungsbeschwerden aus. Rund 15–25 % der Bevölkerung sind betroffen – häufig, weil heutzutage Fruktose in vielen Fertigprodukten, Getränken und Süßigkeiten enthalten ist.

TYPISCHE SYMPTOME

  • Weicher Stuhl

  • Durchfall

  • Bauchkrämpfe

  • Völlegefühl

  • Erschöpfung

  • Stimmungsschwankungen​

Sorbitintoleranz (Sorbitunverträglichkeit)

Sorbit ist eine natürliche Zuckerart die hauptsächlich in Äpfel und Birnen vorkommt.  Diese natürliche Zuckerart wird als Süssungs- und Feuchthaltemittel häufig in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Eine Sorbitunverträglichkeit (Sorbitintoleranz) tritt häufig in Kombination mit Fruktoseunverträglichkeit(Fruktoseintoleranz)  auf. Beide Unverträglichkeiten sollten zusammen mit Hilfe eines H2 Atemtests getestet werden.

Vor allem Kaugummis, Bonbons, Zuckerfreie Produkte, Diabetikernahrung enthalten Sorbit.

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Diagnose

Eine Sorbitintoleranz kann durch einen H2 Atemtest sicher festgestellt werden. Dieser Test kann problemlos zu Hause mit Hilfe eines portablen Testsets durchgeführt werden.

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Therapie der Sorbitintoleranz

Dauerhaft beschwerdefrei werden Menschen mit Sorbitintoleranz durch die Reduktion  von Sorbit. Die verträglichen Mengen an Sorbit sind sehr individuell und  liegt in der Regel bei etwa zehn bis 20 Gramm Sorbit pro Tag.

 

Nahrungsmittel mit hohen Sorbitgehalt

Äpfel, Pflaumen, Birnen, Aprikosen, Rosinen und Pfirsiche – auch getrocknete Früchte sind besonders sorbitreich. Auch Saft oder Konfitüre sollten  gemieden  werden.  Produkte, die Sorbit als Zuckeraustauschstoff enthalten, wie  Diät- und Lightprodukte sowie Kaugummis sollten ebenfalls weggelassen werden.

Äpfel im Netz

TYPISCHE SYMPTOME

  • Verdauungsbeschwerden

  • Blähungen

  • Bauchschmerzen

  • Beschwerden von Magen und Darm

  • Stimmungsschwankungen oder Depressionen

  • Durchfall

  • Kopfschmerzen oder Migräne

  • Müdigkeit

  • Übelkeit

  • Schlechte Resorption von Mineralien und Vitaminen  und daraus resultierende Erkrankungen

Glutenunverträglichkeit
(Glutensensitivität & Zöliakie)

Goldenes Weizenfeld

Gluten ist ein Eiweißgemisch in Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und weiteren Getreidesorten. Bei der Zöliakie richtet sich das Immunsystem gegen ein körpereigenes Enzym, wodurch sich die Dünndarmschleimhaut entzündet und zurückbildet. Bei der Glutensensitivität treten ähnliche Beschwerden auf, ohne dass die typischen Immunmarker im Blut erhöht sind.

TYPISCHE SYMPTOME

  • Blähungen

  • Durchfall/Verstopfung

  • Gewichtsabnahme

  • Migräne

  • Konzentrationsstörungen

  • Gelenkschmerzen​

–––   DER VERBINDUNGSPUNKT

Leaky-Gut-Syndrom
(durchlässiger Darm)

„Leaky Gut" bedeutet durchlässiger Darm: Die Darmwand verliert ihre schützende Barrierefunktion, sodass Nahrungsbestandteile und Keime leichter ins Blut gelangen und Entzündungen auslösen können. Ein Leaky-Gut-Syndrom tritt häufig gemeinsam mit den oben genannten Unverträglichkeiten auf und verstärkt sie oft zusätzlich.

MÖGLICHE AUSLÖSER 

  • Kaiserschnitt-Geburt

  • Überlastung & chronischer Stress

  • Antibiotika & weitere Medikamente

  • Einseitige, kohlenhydratreiche Ernährung

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WARNZEICHEN

  • Erschöpfung & Müdigkeit

  • Blähungen & Völlegefühl

  • Erhöhte Infektanfälligkeit

  • Nährstoffmängel

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Wie erkenne ich ein Leaky-Gut?

Bei Menschen mit Autoimmunerkrankungen, Allergien und Infektanfälligkeit empfehle ich unbedingt die Schutzfunktion der Darmschleimhaut zu überprüfen.

Dünndarmfehlbesiedelung

Diagnostik

Sekretorisches IgA und Zonulin im Stuhl, bei Bedarf Alpha-1-Antitrypsin im Blut.

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3-Monats-Kur
Probiotika, pflanzliche Stoffe und Glutamin, unverträgliche Lebensmittel werden gemieden.
 

Optional: Infusion

Leaky-Gut-Infusion, ca. 30–40 Minuten,

1–2 x wöchentlich.

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Wie wird ein Leaky-Gut behandelt?

In meiner Praxis hat sich als Basistherapie für einen undichten Darm eine kurmäßige Einnahme von Probiotika, pflanzlichen Stoffen, Glutamin über 3 Monate bewährt. Sie enthalten ausgewählte Vitamine, Mikro- und Pflanzennährstoffe, die garantiert rein und frei von Farb-, Konservierungs- und technischen Hilfsstoffen sind.​ Leaky-Gut Infusion bei Leaky-Gut, Reizdarm, Nahrungsmittelintoleranzen, Laufzeit 30-40 Minuten, 1-2 mal die Woche.  Unverträgliche Nahrungsmittel sollten für mindestens 3 Monate gemieden werden.

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–––   ERNÄHRUNGSBERATUNG & MIKROBIOLOGISCHE THERAPIE

Die Darmgesundheit
als gemeinsame Basis

Zwei weitere Bausteine, mit denen ich die Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten in meiner Praxis ergänze.

Logo Praxis Drees
Inhaltsstoffe der pflanzlichen Medizin

Ernährungsberatung nach Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM)
 

In der chinesischen Philosophie wird jedes Lebensmittel einem der fünf Elemente – Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser – zugeordnet. Die Diätetik zählt zu den wichtigsten Säulen der TCM: Nicht der einzelne Nährstoff steht im Vordergrund, sondern die energetische Gesamtwirkung einer Mahlzeit auf den Körper.

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Enthält eine Mahlzeit alle fünf Geschmacksrichtungen – süß, salzig, sauer, bitter und scharf – schmeckt sie ausgewogener und nährt den Körper ganzheitlich. Je nach Diagnose empfehle ich gezielt kühlende oder wärmende Lebensmittel.

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Faustregel:

Bei innerer Hitze helfen kühlende Lebensmittel wie Salate, Gurke oder Wassermelone. Bei innerer Kälte sind wärmende Speisen wie Hühnersuppe, Ingwer und Zimt sinnvoller.

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Zutaten für grünen Smoothie

Mikrobiologische Therapie

bei gestörter Darmflora

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Eine gestörte Darmflora kann zahlreiche Beschwerden begünstigen – von Blähungen über Nahrungsmittelun-verträglichkeiten bis hin zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Da die Darmflora eng mit dem Immunsystem verzahnt ist, wirkt sich ihr Zustand weit über die Verdauung hinaus aus.

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Mittels mikrobiologischer Stuhldiagnostik (Florastatus) untersuche ich die wichtigsten Bakienstämme und decke eine mögliche Fehlbesiedlung auf. Das Ergebnis liegt in der Regel nach 7–10 Tagen vor; der Aufbau einer gesunden Flora dauert anschließend etwa 3–6 Monate.

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Wussten Sie schon?

Über 90 % der Neurotransmitter, die ins Gehirn wandern, werden im Darm gebildet – eine gestörte Darmflora kann sich daher auch auf die Stimmung auswirken.

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  • Gut für die Darmflora: Sauerkraut, Äpfel, Pastinaken, Leinsamen, Fenchel, Grünkohl
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  • Schädlich: Antibiotika, Cortison, Schmerzmittel, Alkohol in größeren Mengen

 

dekorativ

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–––   HÄUFIGE FRAGEN

Nahrungsmittelunverträglichkeit,
kurz erklärt

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